MELDUNGEN

02.10.2014
Erstes zertifiziertes Bluthochdruck-Zentrum in der Oberpfalz
v. l.: Verwaltungsratsvorsitzender Michael Cerny übergibt das Zertifikat der Deutschen Hochdruckliga an die Verantwortlichen des Klinikums: Dr. Stephan Bouschery, Leiter Hypertoniezentrum; Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor; Manfred Wendl, Klinikumsvorstand



Stress, ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung und Übergewicht – diese vier Faktoren können den Blutdruck in die Höhe treiben. Außerdem besteht in Mitteleuropa auch eine starke vererbliche Disposition für den Hochdruck. Laut Zahlen des Robert-Koch-Institutes haben an die 30 Millionen Menschen in Deutschland Bluthochdruck – eine Gefahr, die sehr oft unerkannt bleibt. Und auch wenn sie erkannt wird, lässt sich der Hochdruck durch einen gesünderen Lebensstil häufig nur unzureichend beeinflussen. Bluthochdruck ist derRisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die für die meisten Todesfälle in Deutschland verantwortlich sind.

Eine gute medizinische Behandlung ist deshalb extrem wichtig, um den Bluthochdruck wieder zu senken. Betroffene sollten sich deshalb unbedingt an ihren Hausarzt wenden. Er kann feststellen, ob es sich tatsächlich um Bluthochdruck handelt und kann dann den Blutdruck gemeinsam mit dem Patienten einstellen. Patienten, die nicht richtig eingestellt werden können, sollten zur Abklärung hingegen von einem Spezialisten mit besonderen Fachkenntnissen behandelt werden.

Am Klinikum St. Marien Amberg gibt es für diese Patienten seit Kurzem das erste zertifizierte Bluthochdruckzentrum der Oberpfalz mit ausgewiesenen Experten in Sachen Hypertonie (Bluthochdruck). Das Hypertoniezentrum am Klinikum St. Marien Amberg unter der Leitung von Dr. Stephan Bouschery erfüllt den hohen Qualitätsstandard der „Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Versorgungsqualität von Bluthochdruckpatienten zu verbessern. „Nicht jeder Buthochdruckpatient gehört in ein Zentrum. Wir sind Ansprechpartner, wenn der Hausarzt nicht mehr weiterkommt, wenn es beispielsweise  um sehr schwer einstellbaren Bluthochdruck geht, oder bei Patienten, die unter sogenanntem sekundärem Bluthochdruck leiden, bei dem eine organische Erkrankung wie die Verengung der Nierenarterie ursächlich ist“, erklärt Dr. Bouschery. „Wir sind sehr erfahren in der Behandlung von Bluthochdruck, arbeiten z.B. mit Kardiologen, Endokrinologen, Nephrologen, Radiologen und anderen Fachrichtungen bei der Diagnose und Behandlung eng zusammen und haben alle nötigen Geräte und Untersuchungsmöglichkeiten zur Abklärung seltener Bluthochdruckursachen hier vor Ort.“

Bei Bluthochdruck kann der Betroffene selbst vieles beitragen, z.B. nicht rauchen, auf eine ausgewogene Ernährung ohne zu viel Salzkonsum achten und sich regelmäßig bewegen. „Leider ist eine gesunde Lebensweise oft nicht ausreichend, um den Hochdruck in den Griff zu bekommen“, so Prof. Dr. Andreas Luchner, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum St. Marien. „Dann benötigen wir Medikamente, um das Befinden zu verbessern und Schlaganfall oder Herzinfarkt vorzubeugen. Heutzutage stehen sehr gut wirksame und verträgliche Medikamente zur Verfügung und es ist die Kunst des Arztes, für seinen Patienten das passende Medikament auszusuchen und ihn oder sie zur dauerhaften Einnahme zu ermutigen“, so der Experte.


Meldungen

13.12.2021
Herzige Aktion
Schon das ganze Jahr über waren sie fleißig, die Damen des Kneippvereins Fensterbachtal. Sie sammelten Stoffe, und nähten was das Zeug hielt. Heraus gekommen sind dabei knapp 160 wunderschöne Herzkissen, die Gutes vollbringen. Während letztes Jahr noch jeder alleine zu Hause die Kissen befüllen mussten, konnte sich jetzt der Verein zu einem Adventsnachmittag treffen, und die Kissen konnten gemeinsam befüllt werden. Allesamt natürlich geimpft und getestet. 30.11.2021
Klinikum passt Besuchsregelung an
Aufgrund des neuen Infektionsschutzgesetzes hat das Klinikum St. Marien Amberg das Zugangs- und Testkonzept für Patienten, Besucher sowie die Mitarbeiter des Klinikums und aller Praxen des Gesundheitszentrums St. Marien angepasst. „Die Regelungen sind sehr umfangreich und beinhalten sowohl ein Testkonzept für sämtliche Bereiche als auch Zutrittsregelungen für alle Gruppen", erklärt Vorstand Manfred Wendl. „Das Klinikum setzt solch ein Konzept von Beginn an konsequent um. Auf Basis des neuen Infektionsschutzgesetzes haben wir dieses nun überarbeitet."