MELDUNGEN

22.09.2014
"Prüfen - Rufen - Drücken" kann Leben retten!
Das Klinikum beteiligt sich mit verschiedenen Aktionen an der deutschlandweiten "Woche der Wiederbelebung". Das Ziel dieser Aktionswoche: Möglichst vielen Menschen zu zeigen, wie einfach es sein kann, ein Leben zu retten.

„Wir wollen helfen, Hemmschwellen abzubauen: Ersthelfer können nichts falsch machen, wenn sie im Notfall eine Herz-Druck-Massage machen“, so der Organisator der Aktionswoche, Marc Bigalke, Funktionsoberarzt der Anästhesie am Klinikum St. Marien Amberg. „Die wichtigsten Schritte im Notfall sind: Prüfen. Rufen. Drücken.“ Das heißt: PRÜFEN Sie bei einem möglichen Herzstillstand, ob der Betroffene reagiert. Tut er das nicht oder atmet er nicht mehr richtig, RUFEN sie 112 an und DRÜCKEN sie schnell und fest in der Mitte des Brustkorbes – mindestens 100 Mal pro Minute, bis der Rettungsdienst eintrifft – so werden Gehirn und Organe auch ohne Mund-zu-Mund-Beatmung ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Während der gesamten „Woche der Wiederbelebung“ werden rund um die Uhr im TV-Infokanal des Klinikums St. Marien kurze Beiträge und Aufklärungs-Spots zum Thema „Ein Leben retten. 100 pro Reanimation.“ gezeigt. „Die Filme sind im Foyer, in den Wartebereichen und in jedem Patientenzimmer auf Kanal 13 zu sehen“, so Marc Bigalke. „Damit erreichen wir potenziell schon mehr als 2.000 Mitarbeiter, Patienten und deren Angehörige.“

Außerdem werden am Freitag, den 26.9.2014 von 10 bis 11 Uhr, Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen des Klinikums gemeinsam mit Vertretern der Klinikumsleitung in der Eingangshalle das richtige Verhalten im Notfall mit Übungspuppen trainieren. „Dieses Reanimationstraining findet zum Disco-Beat statt, weil das genau der richtige Rhythmus für eine Herz-Druck-Massage ist“, erklärt Marc Bigalke.

Den Abschluss der Aktionswoche bildet schließlich am Freitag (26.9.2014) Abend eine „100er-Beat-Disco“ in der Feuerwehr der Stadt Amberg. Hier wird Marc Bigalke Stadtjugendfeuerwehrlern an einer Übungspuppe zum Disco-Beat zeigen, wie einfach lebensrettende Reanimation ist. Damit die Jugendlichen die Reanimation dann selbst ausprobieren können, bringt Marc Bigalke 20 Übungspuppen mit, damit gemeinsam im Takt geübt werden kann.

Weitere Informationen zu der deutschlandweiten Initiative „Ein Leben retten. 100 pro Reanimation.“ gibt es im Internet unter www.einlebenretten.de.  


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