MELDUNGEN

10.11.2013
Reliquienschrein in Klinikumskapelle
Mit einer Andacht ist der Reliquienschrein der Heiligen Anna Schäffer aus Mindelstetten in der Kapelle des Klinikums St. Marien empfangen worden. Viele Gläubige feierten gemeinsam mit Pfarrer Franz Mühlbauer die Heilige Messe und besuchten auch danach den Schrein mit der Reliquie der Heiligen. Der Reliquienschrein war bis zum nächsten Morgen in der Klinikumskapelle aufgestellt. „Bei uns konnten die Gläubigen Bittzettel in ein Körbchen neben dem Schrein legen und sich im Gegenzug ein Wort der Heiligen schenken lassen“, so Pfarrer Franz Mühlbauer.

Der Seelsorger setzte sich bei der Dekanatskonferenz Anfang des Jahres dafür ein, dass der Schrein ins Klinikum kommt, „denn die Heilige Anna Schäffer ist durch ihr 25-jähriges Leiden ja besonders dafür prädestiniert, für die Kranken als Helferin da zu sein“, so Pfarrer Mühlbauer.

Die junge Anna Schäffer wollte Missionsschwester werden. Deshalb arbeitete sie als Magd, um sich ihre Mitgift für den Eintritt in eine Ordensgemeinschaft zu verdienen. Bei einem Arbeitsunfall verbrühte sie sich allerdings ihre Beine so stark, dass sie daraufhin zur Invalidin wurde. Für Anna Schäffer bedeutete das fortan ein Leben in Armut und Leiden. Während ihrer Leidenszeit war sie für viele Menschen da, die Trost, Hilfe und Beistand suchten. Vor einem Jahr wurde Anna Schäffer von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen.

Im Schrein befindet sich eine ganz besondere Reliquie: Es ist ein Teil des Schienbeines von Anna Schäffer, da die Heilige durch die Verletzungen an ihren Beinen das meiste Leid erfahren musste.

Normalerweise ist der Schrein in der Pfarrkirche Mindelstetten am dortigen Grab der Heiligen angebracht.  Seit der Heiligsprechung vor einem Jahr laufen auf Diözesanebene die Vorbereitungen dafür, dass der Schrein in jedem Dekanat einmal Station macht. Organisiert wird das von den Priester-Dekanatskonferenzen. Nach dem Dekanat Amberg/Ensdorf nimmt das Dekanat Wunsiedel nun die Reliquie auf.




Meldungen

31.03.2022
Unterstützung der Ukraine schon seit jeher
Für Peter Bublitz, Diakon und Seelsorger des Klinikums war es gleich nach Kriegsausbruch in der Ukraine klar, er möchte helfen. Schon seit vielen Jahren sammelt er in der Weihnachtszeit kleine Päckchen für die Kinder der Ukraine, damit auch für sie ein klein wenig Weihnachtszauber zu spüren ist. Peter Bublitz nahm Kontakt zu früheren Studierenden auf, die mittlerweile als Priester in der Ukraine arbeiten. „Seit Jahren habe ich Kontakt zu Pfarrer Myroslav Rusyn, dem Direktor der Caritas Uzhgorod in der West-Ukraine", so Peter Bublitz. 25.03.2022
Darmkrebsvorsorge
Der Darmkrebsmonat März 2022 steht unter dem Motto "Der Deal Deines Lebens ist ein Darm-Check".