MELDUNGEN

03.05.2021
Gegen Keime
Ca. 4.300 medizinische Instrumente werden im Klinikum St. Marien Amberg pro Tag in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte, kurz AEMP, aufbereitet. Für schnelle Versorgungswege ist die Einheit direkt an die Operationsabteilung angegliedert und sie ist unverzichtbarer Bestandteil der Krankenhaushygiene. Bisher verliefen die so wichtigen Prozesse in diesem Bereich eher vollkommen reibungslos im Hintergrund, seit der Pandemie ist das Thema aber wieder vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt worden.

Alle Instrumente, die im OP oder auf den Stationen gebraucht werden, müssen unmittelbar danach wieder steril aufbereitet werden. Strenge Gesetze und Vorgaben sind hier zwingend einzuhalten. „Wir sprechen hier von einem wirklich umfassenden Prozess. „Angefangen bei der manuellen Vorreinigung, der maschinellen Reinigung und Desinfektion, dem Sterilisationsprozess und zuletzt der Lagerung bzw. der erneuten Bereitstellung von Medizinprodukten", erklärt Arzu Ertug, die stellvertretende Leiterin der AEMP. Bis der komplette Zyklus einmal durchlaufen ist dauert es ca. 3,5 bis 4 Stunden.

„Die Sterilgutversorgung für unsere OP-Säle befindet sich auf hygienisch höchstem Niveau. Dies dient auch der Sicherheit unserer Patienten", so Pflegedirektorin Kerstin Wittmann. Die hohe Qualität wurde auch von einer externen Gesellschaft bestätigt, was bedeutet: Das Klinikum darf auch Sterilgut für externe Praxen aufbereiten. Das Wichtigste sind hier die Mitarbeiter, die erheblich zu dieser Qualität beitragen. 17 Mitarbeiter sind es derzeit in der AEMP im Klinikum Amberg.

„Wir haben stets aktuelle Entwicklungen und Anforderungen im Blick und können so unsere Strukturen und Abläufe entsprechend anpassen", betont Vorstand Manfred Wendl. „Wir schaffen damit die Voraussetzungen für eine optimale medizinische Versorgung und haben das besonders auch unserem Personal zu verdanken."


Meldungen

14.05.2021
Impfbestätigung für Mitarbeiter
Alle Mitarbeiter, die innerhalb der internen Impfaktionen des Klinikum St. Marien Amberg geimpft worden sind, haben diese Woche Impfbestätigungen des Klinikums in Form einer Karte erhalten. „Es handelt sich hier um keinen Impfausweis, sondern um eine Bestätigung, die wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stellen bis es einen offiziellen Impfausweis gibt", so Vorstand Manfred Wendl. 12.05.2021
Wertvolle Kontakte und große Aufgabe
„Ich will für Menschen da sein und sie in wirklich allen Lebenslagen ein Stück weit auf Ihrem Weg begleiten, egal wie schwer er manchmal ist. Für mich ist jeder Kontakt, den ich zu Patienten habe, sehr wertvoll", erzählt uns Andi. Er macht gerade seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im dritten Ausbildungsjahr am Klinikum St. Marien Amberg. Durch seine bereits gemachten Erfahrungen, weiß er wovon er spricht.