MELDUNGEN

16.11.2020
Ambulanter Betrieb läuft uneingeschränkt weiter
Die Corona-Pandemie bestimmt den Alltag. Die Angst der Bevölkerung derzeit ins Krankenhaus zu gehen ist spürbar. Zunehmend stellt das Klinikum fest, dass ambulante Untersuchungen verschoben oder abgesagt werden. „Dieses zurückhaltende Verhalten ist zwar verständlich, allerdings beobachten wir dies mit Sorge, denn Beschwerden und Symptome auszusitzen, kann gefährlich sein", betont PD Dr. Marc Dauer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Klinikum, und Mitglied der Covid-Koordinierungsgruppe.

Das Klinikum hat die vergangenen Wochen intensiv genutzt, um sich auf die Versorgung von Covid-Patienten vorzubereiten. Wie bereits berichtet werden Patienten mit einer bestätigten Covid-Infektion auf räumlich isolierten Normal- und Intensivstationen versorgt. Alle erforderlichen Maßnahmen dafür werden konsequent umgesetzt.

„Wir haben immer wieder Nachfragen, ob ambulante Untersuchungen bei uns noch stattfinden können. Diese Frage beantworten mit einem eindeutigen Ja", betont PD Dr. Dauer. „Der ambulante Betrieb läuft in allen Kliniken weiter und Überweisungen sind jederzeit möglich." Gerade im Bereich der Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen sei Aufschieben das falsche Mittel. Die Darmspiegelung sei hier nur ein Beispiel. „Patienten müssen wirklich keine Angst haben weder vor den Untersuchungen noch vor dem Ablauf in Zeiten von Corona oder einer möglichen Ansteckung", so der Ärztliche Direktor Dr. Harald Hollnberger. „Es steht uns genug Schutzausrüstung zur Verfügung, die jederzeit bereitgestellt wird, um unsere Patienten zu schützen."

Zusätzlich werden alle ambulanten Untersuchungen innerhalb des Klinikums unter höchsten Qualitätsstandards durchgeführt. Die Prozesse dafür sind genau definiert. Fragen zum Ablauf werden auch gerne von den Sekretariaten der Kliniken beantwortet.

„Unser Regelbetrieb läuft nach wie vor weiter, unter Beachtung der Hygieneregelungen werden in den Kliniken auch weiterhin alle Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt", stellt auch Klinikumsvorstand Manfred Wendl noch einmal richtig. „Bitte gehen Sie bei Beschwerden unbedingt zum Arzt. Patientensicherheit ist auch in dieser schweren Zeit unser höchstes Gut."


Meldungen

24.11.2020
Susanne Hahn ist 2. Vorsitzende des FFGO e.V.
Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Vorbeugen ist besser als heilen – diesem Motto hat sich der Förderverein für Familiengesundheit Oberpfalz (FFGO e.V.) verschrieben. Der FFGO ist ein gemeinnütziger Verein, der Projekte in der Oberpfalz sowohl logistisch als auch finanziell durch Spenden sowie Mitgliedsbeiträge unterstützt. „Unser Ziel sind Projekte, die der Gesundheitsaufklärung und der Vorbeugung dienen. Wir arbeiten hier mit Familienverbänden, Selbsthilfegruppen und Krankenhäusern zusammen wie dem Klinikum St. Marien Amberg", erklärt 1. Vorsitzende Brigitta Schöner. 23.11.2020
Videokonferenz „Geburt und Geburtsvorbereitung“
Aufgrund der Corona-Pandemie können die Informationsabende zu den Themen „Geburt und Geburtsvorbereitung" für werdende Eltern im Klinikum St. Marien Amberg nicht stattfinden.
Das Klinikum möchte werdenden Müttern und Vätern trotzdem die Möglichkeit bieten sich mit ihren Fragen direkt an das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie an das Team der Hebammen zu wenden. „Wir bedauern es sehr, dass unsere Infoabende, die immer sehr gut besucht sind, derzeit nicht stattfinden können. Wir wollen aber trotzdem für die werdenden Eltern da sein." Alternativ werden jetzt Videokonferenzen mit Hilfe von Lifesize angeboten.