MELDUNGEN

02.04.2020
Seit Dienstagnachmittag ist die Sichtungsstelle des Klinikum St. Marien Amberg vor der Zentralen Notaufnahme in Betrieb. Neben den beiden Containern für die Sichtung, ist jetzt ein dritter Container aufgestellt worden. Er dient als Wartebereich für die Patienten.

Die Zahl an Covid-19-erkrankten Patienten steigt stetig an. „Der Anstieg der Infizierten und Erkrankten ist jetzt deutlich spürbar", so Klinikumsvorstand Manfred Wendl. „Doch genau für diese Entwicklung haben wir uns intensiv vorbereitet und unseren Krisenstab etabliert. Die Situation kann sich täglich ändern, so dass unsere Maßnahmen dort auch täglich neu besprochen und angepasst werden. Die Kapazität für Intensivbehandlung ist derzeit auf 33 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit erhöht und kann im Bedarfsfall weiter ausgebaut werden." Weitere Kapazitäten in Form von zusätzlichen Stationen für an Covid-19-erkrankte Patienten sowie für Verdachtsfälle stehen zur Verfügung. „Außerdem ist immer ein Vertreter der Klinikleitung am Wochenende erreichbar. So können wir schnell reagieren", erklärt Wendl.

Derzeit befinden sich 21 bestätigte Covid-19-Patienten, davon 11 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Es gibt 32 Verdachtsfälle.


Meldungen

15.10.2021
Klinikum implantiert kleinsten Schrittmacher der Welt
Ein Herzschrittmacher so klein wie eine Vitamintablette. Das Klinikum hat jetzt den kleinsten Schrittmacher der Welt, den Medtronic Micra Transcatheter Pacing System (TPS) bei einem Patienten eingesetzt. Dieses Schrittmachersystem ist so klein, dass es mittels eines Katheters über die Vene in der Leiste direkt in die rechte Herzkammer eingebracht wird. Das System kommt komplett ohne Kabel aus. Sobald die Position stimmt, verankert sich der Schrittmacher mit winzigen Titanärmchen in der Herzwand. Von dort gibt ein Pol, der an der Spitze des Gerätes sitzt, elektrische Impulse für die Herzaktivität ab. 15.10.2021
600 Euro für FLIKA
Leider wird der Verein „Wanderfreunde Ensdorf und Umgebung e.V." in naher Zukunft aufgelöst. Auch die Vereinskasse muss in diesem Zuge aufgelöst werden. Für die 1. Vorsitzende Annemarie Dollacker und Kassiererin Monika Seebauer war gleich klar, mit dem Geld wollen sie einen guten Zweck unterstützen. In der Zeitung lasen sie von FLIKA, dem Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum. Die Arbeit von FLIKA für Kinder begeisterte die beiden, und so kamen sie jetzt ins Klinikum, um 600 Euro zu überreichen.