DAS INSTITUT FÜR DIAGNOSTISCHE UND INTERVENTIONELLE RADIOLOGIE

Radiologische Gefäßbehandlung und minimal invasive Therapie

Neben Röntgendiagnostik und MRT sind interventionelle Verfahren ein Schwerpunkt der Abteilung. Dabei werden vom Radiologen Behandlungsmaßnahmen an den Gefäßen und an anderen Organen durchgeführt, die eine Operation ersetzen.
Die Radiologie ist von der Deutschen Röntgengesellschaft als Ausbildungszentrum für die Module A (Gefäßmedizin) und C (minimal invasive Therapie) zertifiziert.
Pro Jahr werden über 1.000 interventionelle Maßnahmen durchgeführt. Dazu gehören insbesondere:

 

  • Gefäßaufdehnung (Dilatation), ggf. mit Implantation von Gefäßstützen (Stent) oder Prothesen
  • Gefäßverschlüsse bei Fehlbildungen, Blutungen oder Aneurysmata
  • Embolisation von Uterusmyomen
  • Entnahme von Brustdrüsengewebe unter Röntgen- oder MR-Kontrolle (stereotaktische Vakuumsaugbiopsie)
  • CT-gesteuerte Gewebsentnahme (Biopsie) und Drainageeinlage
  • Gallenwegsinterventionen
  • Schmerzbehandlung an der Wirbelsäule und Nervenblockade
  • Behandlung von bösartigen Leberherden (Metastasen) durch Radiofrequenzablation (RFA), Mikrowellenablation (MWA) und Chemoembolisation (TACE)

 

Für die genannten Verfahren wird eine ambulante Beratung angeboten. Die Vorstellung ist auf Überweisung möglich. Terminvereinbarung unter 09621 / 38 1846 oder 38 1847.

 

Gefäßdilatation


a) Gefäßdarstellung mit einem mittelstreckigen Verschluss der Oberschenkelschlagader.

   


b) Nach Drahtpassage des Verschlusses erfolgt die Stentimplantation mit Ballonaufdehnung.
     

  c) Die Kontrolldarstellung zeigt das vollständig wiedereröffnete Gefäß.

CT-gesteuerte Schmerzbehandlung

In Bauchlage wird eine 0,9 mm dünne Nadel unter CT-Kontrolle an die betroffene rechte Nervenwurzel herangeführt. Dort erfolgt anschließend die Injektion des schmerzstillenden Medikamentes.


Lebermetastasenablation

74-jähriger Patient mit Z.n. Colonkarzinom (Dickdarmkrebs) und neu aufgetretener Lebermetastase.

 

  CT der Leber mit einer Metastase (Pfeil)
 
CT-Bild während der Mikrowellenablation (MWA). Die Ablationssonde (Pfeile) wurde in Kurznarkose in die Metastase eingebracht.
 
Kontroll-CT nach Ablation. Im Bereich der abladierten Metastase zeigt sich ein entsprechendes „verkochtes“ Leberareal (Pfeil) mit vollständig zerstörtem Metasengewebe.

Veranstaltungen

26.03.2019
Stilltreff
Datum: 26.03.2019
Zeit: 10 Uhr
Ort: Großer Seminarraum, 04. Stock 26.03.2019
Elterninformationsabend Geburt
Datum: 26.03.2019
Zeit: 19 Uhr
Ort: Speisesaal des Klinikums

Der Infoabend ist kostenlos und dauert etwa 2 Stunden.