KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN II

Pflegekonzept der Station F3

Unsere Arbeit orientiert sich an der ganzheitlichen Pflege. Wir möchten Menschen in schwerer Krankheit respektvoll und menschlich durch den stationären Aufenthalt begleiten. Wir führen die Bereichspflege durch, um die Beziehung zu den Patienten zu intensivieren.

Wir begleiten unsere Patienten durch die Krebstherapie mit dem Ziel der Heilung bzw. der bestmöglichen Lebensqualität. Dabei auftretende schwere Nebenwirkungen wollen wir durch kompetente Pflege lindern bzw. nach Möglichkeit verhindern. Unterstützend und beratend stehen wir Patienten und Angehörigen zur Seite.

Dabei ist uns folgendes wichtig:
Wir möchten den Weg zu einer Gesundung bestmöglich pflegerisch unterstützen. Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen halten wir unser Wissen stets auf dem neuesten Stand.
Wenn keine vollständige Ausheilung der Krankheit zu erwarten ist, steht für uns die patientenorientierte Pflege im Vordergrund, welche ein Umdenken erfordert. Was bisher Priorität hatte, rückt oftmals in den Hintergrund und anderes wird wichtiger.

Wenn der Lebensweg zu Ende geht, wollen wir diesen möglichst nach den Wünschen des Patienten gestalten helfen, Schmerzfreiheit erreichen und einfühlsame menschliche Begleitung ermöglichen. Wir möchten auf seelische, geistige, soziale, kulturelle und religiöse Bedürfnisse eingehen und auf Wunsch entsprechende Kontakte vermitteln. Auch die Begleitung Angehöriger ist uns hierbei ein besonderes Anliegen.

Einen besonderen Stellenwert hat die psychosoziale Betreuung. Deshalb arbeiten wir in einem mulitprofessionellen Team zusammen mit Ärzten, Sozialdienst, Seelsorgern und Psychologen, Physiotherapeuten sowie mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hospizvereins.
Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, um auch in schwerer Krankheit möglichst selbständig und selbstbestimmt leben zu können und Schmerzfreiheit zu ermöglichen, mindestens aber Schmerzen auf ein gut erträgliches Maß zu verringern sind für uns von großer Bedeutung.