KLINIK FÜR ALLGEMEIN-, VISZERAL- UND THORAXCHIRURGIE

Onkologische Chirurgie und interdisziplinäre Tumorkonferenz

In den Konferenzen, an denen qualifizierte Vertreter aus der Chirurgie, der internistischen Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie und bei Bedarf anderer Gebiete teilnehmen, werden wöchentlich alle Krebspatienten diskutiert und für jeden Patienten individuell das optimale Therapieregime unter Einbeziehung aller Behandlungsmodalitäten festgelegt.
Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten für Rezidivtumoren und Metastasen werden diskutiert und, wenn angezeigt, die Operation von Lungen- und Lebermetastasen, sowie Tumorrezidiven im Bauchraum terminiert.
Bei (zunächst) nicht vollständig operativ entfernbaren, örtlich fortgeschrittenen Tumoren von Mastdarm (Rektum), Speiseröhre, Lunge, Leber und Bauchspeicheldrüse wird eine der Operation vorgeschaltete (neoadjuvante) Strahlentherapie mit oder ohne Chemotherapie durchgeführt.


  • Postoperative (adjuvante) Radiochemotherapiebei vollständig entferntem Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) im Stadium II und III (Viszeralchirurgie und Strahlentherapie).
  • Postoperative (adjuvante) Chemotherapie bei vollständig entferntem Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) im Stadium III (Viszeralchirurgie).
  • Chemotherapie bei nicht vollständig entfernbaren bösartigen Tumoren oder deren nicht operablen Rezidiven (palliative Chemotherapie und Internistische Onkologie).
  • Operative Implantation sogenannter Port's (sicherer Venenzugang mit unter die Brusthaut eingepflanzter Kammer mit Gummimembran) für diese Chemotherapie