MELDUNGEN

07.04.2021
Start für Ratgeber Gesundheit #digital
Der Magen-Darm-Trakt spielt eine entscheidende Rolle bei der Gesunderhaltung unseres Organismus. Magen-Darm-Beschwerden können harmlos, aber auch erste Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein. Vorsorgeuntersuchungen sind das entscheidende Mittel, um Krebserkrankungen zu verhindern oder im Frühstadium zu entdecken. Im Frühstadium kann die große Mehrheit der Patienten mit Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes geheilt werden. Allerdings wurden die entsprechenden Angebote zur Vorsorge bereits vor der COVID-Pandemie zu wenig wahrgenommen. Durch die mit der Pandemie verbundenen Ängste hat sich diese ungünstige Situation weiter verschlechtert.

Doch diese Ängste sind unbegründet: die Vorsorge und Therapie von Krebserkrankungen können auch während der Pandemie ohne erhöhtes Infektionsrisiko durchgeführt werden. Das Klinikum St. Marien Amberg hat umfangreiche und wirksame Maßnahmen ergriffen, um einer Ansteckung mit COVID im Rahmen geplanter Untersuchungen und Eingriffe vorzubeugen. So gilt für alle Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen: unnötiges Aufschieben ist in jedem Fall der falsche Weg!

Mehr zum Thema „Vorsorge und Therapie von Magen-Darm-Krebserkrankungen während der COVID-Pandemie" erfahren Interessierte am Dienstag, den 13. April 2021, im Rahmen eines Onlinevortrags über das Konferenzsystem Lifesize. Von 18.00 bis 20.00 Uhr informieren der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Klinikum St. Marien Amberg, PD Dr. Marc Dauer, und der Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Dr. Wolfram Schief, zum Thema und beantworten im Anschluss auch gerne Fragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link zur Teilnahme sowie alle wichtigen Informationen zur Handhabung sind ab Freitag, den 9. April 2021, auf der Startseite der Homepage www.klinikum-amberg.de zu finden.


Meldungen

15.04.2021
Krebs macht vor Corona nicht halt!
„Von Januar bis Anfang März 2020 hatten wir eine Steigerung von 25 bis 45 Prozent bei den Vorsorgekoloskopien, dann kam der Einbruch" – das berichtet ein Vorstandsmitglied des Berufsverbandes für niedergelassene Gastroenterologen. Mit dem Einbruch ist der Beginn der ersten Welle der COVID-Pandemie gemeint. „Hier ist die Rate der Darmspiegelungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen bis zu 40 Prozent im Vergleich zu 2019 gesunken. Das ist wirklich problematisch", erläutert PD Dr. Marc Dauer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Klinikum St. Marien Amberg. Es war der Start des ersten Onlinevortrages im Rahmen der Vortragsreihe Ratgeber Gesundheit am Klinikum. „Besonders wenn man bedenkt, dass die Erkrankungsrate dank der Vorsorgeuntersuchungen in den vergangenen 10 Jahren deutlich gesunken ist", so PD Dr. Dauer. Vorsorge rettet also Leben. 13.04.2021
ver.di ruft zu Protestaktionen am Klinikum Amberg auf
Am 12. April fand im Bundestag die Anhörung zum „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung" statt. Darauf machte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bundesweit aufmerksam und nahm die Gesundheitspolitik in die Verantwortung: „Die schnelle Einführung einer neuen Personalbemessungsrichtlinie, die verpflichtend mehr Personal für die Krankenhäuser vorsieht, darf nicht ungenutzt verstreichen", erklärt Marina Mühlbauer von der Gewerkschaft ver.di.