KLINIK FÜR ALLGEMEIN-, VISZERAL- UND THORAXCHIRURGIE

Schilddrüse


Anzeigen für eine Operation sind knotige Schilddrüsenveränderungen, Überfunktionen durch gutartige Wucherungen (fokale Autonomien, “toxische” Adenome), die Basedow`sche Erkrankung, bösartige Tumore, sowie “kalte” Knoten, bei denen das Vorliegen eines bösartigen Tumors nicht ohne Operation ausgeschlossen werden kann.


  • Befund- und funktionsgerechte Teilentfernung, falls erforderlich totale Schilddrüsenentfernung mit unmittelbarer feingeweblicher Untersuchung während der Operation (Schnellschnittdiagnostik)

  • Bei nachgewiesenem Schilddrüsenkrebs: Entfernung der entsprechenden Lymphdrüsen (Lymphadenektomie)

  • Routinemäßige Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse vor der Operation zur Planung des Operationsausmaßes. Dieses wird, befundangepasst, für jeden Patienten individuell festgelegt  (“morphologie- und funktionsgerechte Resektion”)

  • Routinemäßiger Einsatz des Neurostimulationsgeräts während der Operation zur bestmöglichen Schonung der Stimmbandnerven

  • Bei weit ins Mediastinum reichenden Kropfgeschwülsten: eventuell teilweise oder komplette Spaltung des Brustbeins (wie bei Herzoperationen)

  • Bei Rezidivstruma (Wiederauftreten eines Kropfs nach einer Operation): Resektion auch über einen atypischen Zugang von seitwärts (lateraler Zugang)