20.04.2017
Fotoausstellung Demenz
Wie haben sich Stadt und Land in den letzten Jahrzehnten verändert? Wer weiß noch, welche Kleidung die Krankenschwestern in den 60er Jahren getragen haben? Und wie lief eine Röntgenuntersuchung früher ab? Demenzkoordinatorin Doris Matyeka zeigt all das in Bildern: Die Fotos sind die kommenden Wochen auf der Funktionsdiagnostik des Klinikums St. Marien Amberg zu sehen und sollen auf das Thema Demenz aufmerksam machen. Sie dienen der Erinnerungspflege und werden gezielt in der Pflege eingesetzt, um ältere und demente Patienten dabei zu unterstützen, gegen das Vergessen anzukämpfen und so die eigene Identität zu stärken.

 

„Unsere Patienten werden immer älter und leiden häufig auch unter Demenz, was für uns in der Pflege eine besondere Herausforderung mit sich bringt. Denn die ungewohnte Umgebung verunsichert betagte Menschen oftmals “, erklärt Doris Matyeka. „Damit diese Unsicherheit nicht in Aggression und Wut umschlägt, gibt es im Klinikum auf jeder Station speziell geschulte Demenzbeauftragte, die das Pflegeteam schulen und sich einfühlsam um die besonderen Belange dementer Patienten kümmern“, so Pflegedirektorin Kerstin Wittmann.

 

Die Erinnerungspflege ist ebenfalls Teil des Pflegekonzeptes für demente Patienten. „Mithilfe von alten Fotografien wollen wir positive Erinnerungen wecken, ins Gespräch mit unseren Patienten kommen, um so einen Zugang zueinander zu finden und Ängste besser nehmen zu können“, sagt  Demenzkoordinatorin Matyeka. Denn viele Demenzerkrankte hätten zwar Probleme, sich im Hier und Jetzt zurechtfinden, könnten sich aber meist sehr lange an Erlebnisse aus ihrer Kindheit erinnern.

 

Die alten Fotografien, die noch bis Ende Mai auf der Ausstellung der Funktionsdiagnostik zu sehen sind, werden später Teil der Erinnerungsbibliothek, die sich gerade auf Station A2 im Aufbau befindet. Die Station gehört zur Medizinischen Klinik III – Geriatrie und Frührehabilitation und ist speziell für ältere Patienten mit Mehrfacherkrankungen und Funktionseinschränkungen da. Die Bibliothek lädt Patienten und Angehörige zu einer Reise durch die Zeit ein: Zu sehen sind neben Stadt- und Landschaftsaufnahmen aus den unterschiedlichen Jahrzehnten auch viele Bilder, die das Klinikum damals und heute zeigen.




Meldungen

13.11.2017
Das schwache Herz im Fokus: Vortrag und Telefon-Sprechstunde
Das Herz ist unser wichtigstes Organ. Deshalb steht es auch in diesem Jahr wieder bei unserem „Ratgeber Gesundheit“ im Fokus. Im Rahmen der jährlichen Herzwochen informiert Prof. Dr. Andreas Luchner, der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, am Dienstag, den 14. November 2017, ab 18:00 Uhr umfassend über das Thema „Herzinsuffizienz“. Alle Interessierten sind dazu in den Speisesaal des Klinikums eingeladen. Auch eine Telefonsprechstunde zum Thema wird es geben! 10.11.2017
Krebstherapie und Traditionelle Chinesische Medizin
Selbst aktiv am Heilungsprozess mitzuarbeiten – das ist der Wunsch vieler Krebspatienten. Und genau darin bestärkt die neue Vortragsreihe „Integrative Onkologie“ des Klinikums St. Marien Amberg, Betroffene mit der Diagnose „Krebs“. Beim nächsten Vortrag dreht sich im Klinikum alles um das Thema „Traditionelle Chinesische Medizin“, kurz TCM.

Veranstaltungen

21.11.2017
Außensprechtag der Epilepsie Beratung Regensburg im Klinikum
Datum: 21.11.2017
Zeit: Terminvereinbarungen bitte vorab über das Sekretariat in Regensburg (Tel.: 0941/ 40 92 68 5) 28.11.2017
Elterninformationsabend Geburt
Datum: 28.11.2017
Zeit: 19 Uhr
Ort: Speisesaal des Klinikums

Der Informationsabend ist kostenlos