29.06.2018
Sicherheit auf dem Klinikums-Dachlandeplatz: Landeplatzhelfer unterstützen Rettungs-Crews
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn. Drei schwer verletzte Menschen, einer davon so schwer, dass  schnelle Hilfe gefragt ist.  So schnelle Hilfe, dass der Krankenwagen auf dem Landweg zu langsam ist. Ein Rettungshubschrauber bringt den Verletzten ins Klinikum St. Marien in Amberg.

Sicherlich zählt in Momenten wie diesem die medizinische Hilfe am meisten. Doch um die garantieren zu können, muss Einiges im Hintergrund perfekt und reibungslos ablaufen. Wie beispielsweise die Landung auf dem Dach des Klinikums. Und darum kümmern sich  insgesamt 30 Landeplatzhelfer. Sie sorgen dafür, dass der Patient samt Crew sicher landet. „Wir bekommen immer wieder die Rückmeldung der Piloten und der Crew, dass hier am Klinikum alles sehr gut organisiert ist“, freut sich Marc Bigalke, der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme. „Viele Piloten schwärmen von der baulichen Ausführung – so ein Dachlandeplatz ist halt einfach etwas Besonderes. Und auch die immer hilfsbereiten und freundlichen Landeplatzhelfer werden immer wieder gelobt. Zitat: ‚Da setzt das Klinikum Amberg einen ganz neuen herausragenden Standard, der bundesweit seines gleichen sucht!‘“

Rund um die Uhr sind zwei Landeplatzhelfer im Dienst Allesamt tun dies freiwillig und zusätzlich zu ihren alltäglichen Aufgaben im Klinikum. „Unsere Landeplatzhelfer sind Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen. Sie werden für diese Aufgabe speziell geschult und übernehmen diese verantwortungsvolle Tätigkeit gerne“,  erklärt Marco Bethmann, Leiter des Casemanagements und selbst Landeplatzhelfer und Ausbilder. „Unsere Landeplatzhelfer sind mit Euphorie bei der Arbeit und freuen sich auf ihre Dienste. Das Arbeiten in der luftigen Höhe ist für Viele eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Zusätzlich erfahren wir Anerkennung und Wertschätzung durch die Klinikleitung aber auch ganz speziell durch die Rettungs-Crew.“

Kommt vor einer Hubschrauberlandung eine kurze, prägnante Info aus der zentralen Notaufnahme, bleibt dem diensthabenden Landeplatzhelfer nur wenig Zeit, um sich auf den Landplatz im siebten Stock des Neubaus zu begeben. Hauptaufgabe der Landeplatzhelfer ist es dort, die Sicherheit auf dem Landedeck zu gewährleisten. „Das heißt, wir kontrollieren routinemäßig die Dachlandefläche und die vorhandene Sicherheitstechnik. Bei einer Landung kümmern wir uns um die Absicherung der Landefläche, die Einsatzbereitschaft der Löschanlagen, schalten die Befeuerungslichter ein und überwachen die grundsätzliche Technik“, so Marco Bethmann.

Ist der Hubschrauber gelandet, muss gewartet werden, bis alle Rotoren abgeschaltet sind. Ist dies der Fall, bieten die Landeplatzhelfer gerne weitere Hilfe zum sicheren Patiententransport an. So können sie der Crew beispielsweise eine spezielle Liege mit Luftbereifung zur Verfügung stellen. Mit ihr kann der Patienten angenehmer über die Landefläche transportiert werden, weil es nicht so ruckelt wie mit der herkömmlichen Trage. Auch kommt es darauf an, woher Pilot und Crew kommen: Waren sie schon öfter im Klinikum? Kennen sie sich hier aus? Oder kommt das Team aber von weiter her und ist zum ersten Mal auf dem Dachlandeplatz des Amberger Klinikums gelandet? Dann steht der Landeplatzhelfer auch wegweisend zur Seite. Ziel der Besatzung samt Patient ist in den meisten Fällen die zentrale Notaufnahme, aber auch mal die Intensivstation. Muss im Notfall sofort jemand hinzugezogen werden, ist es auch der Landeplatzhelfer, der alle wichtigen Telefonnummern parat hat.

Zum Landeplatzhelfer ausbilden lassen kann sich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin, nur Höhenangst sollte man keine haben, zusätzlich muss die aktuelle berufliche Tätigkeit auch den Einsatzfall sicher ermöglichen. Innerhalb der Ausbildung wird die Organisation geschult, d. h.:  Wer ist wann zu informieren? Wie funktionieren  Technik samt Löschanlage und Pumpe? Auch wichtig in der Ausbildung: Mögliche Gefahren aufzuzeigen, um den Selbstschutz für die Helfer zu wahren.  Zweimal im Jahr werden realitätsnahe Übungen durchgeführt, an denen alle Landeplatzhelfer regelmäßig teilnehmen. Nur so können die Abläufe im Ernstfall reibungslos funktionieren.

 




Meldungen

21.09.2018
„Goldiges“ Jubiläumsbaby: Aurelia ist die 1000. Entbindung
Aurelia heißt sie – die kleine Madame, die jetzt bei der 1.000 Entbindung am Klinikum St. Marien Amberg auf die Welt gekommen ist. Den Namen hat die Mama ausgesucht, und der ist beim Nachwuchs von Familie Gottschalk aus Amberg auch Programm: Aurelia bedeutet nämlich „die Goldene“. Und ganz goldig kuschelt sich die Kleine auch bei ihrer Mama in den Arm. „Sie ist schon seit der Geburt so entspannt“, freut sich Mama Julia. 14.09.2018
Ausstellung im Klinikum: Doris Keilberth zeigt „Zartes in Pastellkreide“
„Zartes in Pastellkreide“. Unter diesem Titel stellt Doris Keilberth einige ihrer Werke im Klinikum aus. Zur Vernissage am Montag, den 24. September 2018, sind um 19:00 Uhr alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Bilder sind bis Ende November im Klinikum zu sehen. Mit der Ausstellung möchte Doris Keilberth andere Patienten, die auch an Krebs erkrankt sind, unterstützen. Deshalb spendet die Hobbymalerin den Erlös an die „Integrative Onkologie“ am Klinikum.

Veranstaltungen

25.09.2018
Stilltreff
Datum: 25.09.2018
Zeit: 10 Uhr - 12 Uhr
Ort: Großer Seminarraum, 04. Stock 25.09.2018
Elterninformationsabend Geburt
Datum: 25.09.2018
Zeit: 19 Uhr
Ort: Speisesaal des Klinikums

Der Informationsabend ist kostenlos