KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I

Verschluss der Vorhofscheidewand und des Vorhofohrs

Bei jedem vierten Erwachsenen besteht ein sog. persistierendes Foramen ovale (PFO). In bestimmten Fällen kann dieses die Schlaganfall-Entstehung begünstigen. Bei anderen Patienten wird ein i.d.R. angeborener Vorhofscheidewand-Defekt (sog. ASD) gefunden, der zu einer Kreislaufbelastung führen kann. In beiden Fällen kann ein sog. Schirmchen-Verschluss sinnvoll sein. Schließlich gibt es Patienten, die aufgrund einer Blutungsneigung keine Blutverdünnungsmedikamente einnehmen können, um bei bestimmten Rhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern) Schlaganfälle zu vermeiden. Diese Patienten können von einem interventionellen Verschluss des linken Vorhofohrs profitieren.

 

Was zeichnet unsere Klinik aus?
- die Eingriffe werden von einem eingespielten Team erfahrener Interventionalisten durchgeführt
- strukturierte Nachsorgen gewährleisten einen optimalen Behandlungserfolg

 

Welche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bieten wir an?
- 3D-Herzultraschall (transthorakal und transösophageal)
- Links- und Rechtsherzkatheter inkl. Stufenoximetrie zur Shunt-Quantifizierung
- Herz-CT zur ergänzenden anatomischen Defektanalyse (durch das Institut für Radiologie)
- Implantation von PFO-Verschlusssystemen
- Implantation von ASD-Verschlusssystemen
- Implantation von Vorhofohr (LAA)-Verschlusssystemen