KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I

Erkrankungen der Herzkranzgefäße


Bei einer sog. koronaren Herzkrankheit (KHK) kommt es zu Ablagerungen fetthaltiger Substanzen in der Gefäßinnenschicht der Herzkranzarterien. Man unterscheidet eine chronische (sog. chronisches Koronarsyndrom, CCS) und eine akute Verlaufsform (sog. akutes Koronarsyndrom, ACS), wozu auch der akute Herzinfarkt gerechnet wird.

 

Was zeichnet unsere Klinik aus?
- Rund um die Uhr und jeden Tag im Jahr ist ein Team erfahrener Interventionskardiologen für Sie da
- Wir verfügen über eine Herzinfarkt-Spezialstation (sog. Chest Pain Unit, CPU), die bereits mehrmals von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie ausgezeichnet wurde
- Wir sind Initiator und Zentrum des Herzinfarktnetzwerks Oberpfalz-Mitte, welches bereits wiederholt von der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Herzinfarktnetzwerke akkreditiert wurde
- Wir arbeiten sehr eng mit den umliegenden herzchirurgischen Kliniken zusammen; wöchentliche Videokonferenzen ermöglichen interdisziplinäre Falldiskussionen

 

Welche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bieten wir für dieses Krankheitsbild an?

Nicht-invasive Untersuchungen zur Detektion von Durchblutungsstörungen des Herzens:
- Herzultraschall, Stress-Echokardiographie
- EKG, Ergometrie
- Koronar-CT (durch das Institut für Radiologie)
- Adenosin-Stress-MRT (durch das Institut für Radiologie)
- Myokardszintigraphie (durch das Institut für Radiologie)

 

Invasive Untersuchungs- und Behandlungsmethoden:
- Koronarangiographie (Herzkatheter)
- anatomische Koronardiagnostik: IVUS (intravaskulärer Ultraschall)
- funktionelle Koronardiagnostik: Druckdrahtmessungen (iFR, FFR)
- Koronarinterventionen (Ballondilatation, Stentimplantation)
- Rotablation (Behandlung verkalkter Verengungen durch diamantbesetzte Bohrköpfe)
- Implantation einer Kreislaufpumpe (Impella) für eine sog. geschützte Koronarbehandlung oder beim Kreislaufschock