KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN II

Leistungen

Unser Leistungsspektrum beinhaltet die Abklärung und Behandlung sämtlicher internistischer Erkrankungen aus den Schwerpunkten Gastroenterologie, Onkologie, Hämatologie, Endokrinologie, Diabetologie und Infektiologie.

Endoskopie

Die Endoskopie-Abteilung führt ambulante und stationäre Untersuchungen für das gesamte Klinikum durch. Alle Endoskopien erfolgen mit hochauflösenden digitalen Videoendoskopen der neuesten Generation. Die Untersuchung erfolgen in der Regel in Kurznarkose, so dass Sie von dem ganzen Vorgang kaum etwas spüren. Für Notfälle halten wir einen 24-Stunden-Dienst mit einem erfahrenen Untersuchungsteam vor. Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt, Fremdkörperentfernungen oder Notfalleingriffe an den Gallenwegen können rund um die Uhr behandelt werden. Zur Betreuung kritisch kranker Patienten stehen Betten auf der internistischen Intensivstation zur Verfügung.
Ihre Sicherheit für steht bei uns an erster Stelle. Es ist in der Endoskopie-Abteilung ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem etabliert. Die Prozess- und Ergebnisqualität unserer Abteilung werden laufend erfasst und ausgewertet. Zum Schutz vor Infektionen verfügen wir über eine hochmoderne, vollautomatische Reinigung der Endoskopie nach den jeweils aktuellen Richtlinien der zuständigen Fachgesellschaften. Die Wirksamkeit der Reinigungsmaßnahmen wird regelmäßig durch mikrobiologische Kontrollen überprüft – durch eine unabhängige externe zertifizierte Organisation. In unserer Abteilung wird das gesamte Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie angeboten. Einen Schwerpunkt innerhalb unserer Abteilung bilden die neuen Verfahren in der Endoskopie. Es können viele gutartige und unter bestimmten Voraussetzungen auch bösartige Erkrankungen im Verdauungstrakt endoskopisch behandelt werden. Als weitere Spezialverfahren werden von uns die Dünndarm-Kapselendoskopie und der innere Ultraschall, die Endosonographie/EUS, angeboten.

weitere Informationen zur Endoskopie

Ulltraschalluntersuchungen und Behandlungen

  •      Untersuchung des Bauchraumes
  •      Kontrastmittel-Sonographie
  •      Ultraschallgezielte Punktionen und Drainagen

 

weitere Informationen zum Ultraschall

Gastroenterologische Funktionsdiagnostik

  •      Ösophagus-Manometrie und Ösophagus-pH-Metrie zur Beurteilung
         von Funktionsstörungen der Speiseröhre und Refluxkrankheit (Sodbrennen)
  •      H2-Atemteste zur Klärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und
         bakterieller Fehlbesiedlungdes Dünndarms

Endokrinologische Erkrankungen

  •      Umfangreiche Behandlung von Diabetes-Patienten
  •      Diabetiker-Schulung

Onkologie/Hämatologie

Patienten mit Tumorerkrankungen werden im Rahmen des Onkologischen Zentrums betreut. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Praxis für Hämatologie/Onkologie im Gesundheitszentrum St. Marien sowie der Klinik für Strahlentherapie.  
Die stationäre onkologische Versorgung am Klinikum St. Marien Amberg erfolgt auf der Station F3 der Medizinischen Klinik II. Dort werden schwerpunktmäßig Patienten mit soliden Tumoren, sowie mit Lymphomen und Leukämien und anderen malignen und nicht-malignen hämatologischen Erkrankungen (wie z.B. hämolytischen Anämien) diagnostiziert und therapiert, wenn eine stationäre Versorgung erforderlich ist.

Wir führen die folgenden Diagnostik- und Therapieverfahren auf dem aktuellsten Stand des medizinischen Wissens durch:

  •      Zytologische Diagnostik aus Blut, Knochenmark und anderen
         Körperflüssigkeiten
  •      Tumorausbreitungsdiagnostik (Staging) (mit Röntgendiagnostik,
         Nuklearmedizin u.a. Fächern)
  •      Gerinnungs-Diagnostik
  •      Planung von Tumortherapien gemeinsam mit allen betroffenen
         Fachdisziplinen in den interdisziplinären Tumorkonferenzen des
         Onkologischen Zentrums Amberg
  •      Stationäre systemische Tumortherapie bei Patienten mit
         Komplikationen oder schwerwiegenden Begleiterkrankungen
          -   (Radio-) Chemotherapie, Antikörpertherapie, zielgerichtete
              Therapie, Immuntherapie, Hormontherapie
  •      Supportivtherapie
         -    Begleittherapie zur Tumortherapie, um Nebenwirkungen zu verhindern
         -    Transfusion von Blut- und Gerinnungsprodukten
         -    Schmerztherapie
         -    Management von Komplikationen wie 
              z.B.therapieassoziierten Infektionen
  •      Psychoonkologische Betreuung für Patienten und Angehörige
  •      Spezialisierte Palliativversorgung mit Unterstützung
         durch den Palliativmedizinischen Dienst (PMD)

Palliativmedizin

Wir bieten folgende ambulante und stationäre Angbote für Patienten, die an einer schweren, nicht mehr heilbaren Erkrankung leiden:

Palliativstation
Für Patienten mit nicht mehr heilbaren, schweren Erkrankungen steht eine Palliativstation mit 9 Betten zur Verfügung. Die Palliativstation hat die Betreuung und Behandlung schwerkranker
Menschen zur Aufgabe, wobei die Linderung von Schmerzen, belastenden Symptomen und die fürsorgliche Pflege im Vordergrund stehen. Auf Wunsch ist auch die Aufnahme eines Angehörigen als Begleitperson
möglich. Zur Palliativstation

 

Palliativmedizinischer Dienst (PMD)
Stationäre Patienten aller Fachabteilungen des Klinikum St. Marien Amberg können seit Oktober 2016 beim palliativmedizinischen Dienst (PMD) angemeldet werden. Der palliativmedizinische Dienst berät die Patienten und übernimmt je nach Schwere der Symptomatik und nach Betreuungsbedarf die kontinuierliche Mitbetreuung der Patienten auf der jeweiligen Station oder organisiert die Übernahme auf die Palliativstation oder die Überleitung in die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).  Neben  Palliativärztin und Palliativpflegefachkraft gehören zum PMD-Team die Psychoonkologinnen sowie Mitarbeiter des Sozialteams und der Physiotherapie, welche gemeinsam und in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten und Pflegekräften der jeweiligen Station mit Blick auf die Beschwerdelast einen Behandlungsplan erarbeiten, umsetzen und regelmäßig den Therapieerfolg überprüfen.

 

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung  (SAPV)
Für die Stadt Amberg und die Landkreise Amberg-Sulzbach und Neumarkt besteht seit November 2016 eine spezialisierte ambulante   
Palliativversorgung (SAPV). Die SAPV richtet sich an Patienten mit einer weit fortgeschrittenen und weiter fortschreitenden Erkrankung, die an belastender Symptomatik leiden. Nach einer Verordnung durch den Hausarzt werden die
Palliativpatienten in ihrem häuslichen Umfeld besucht und ein Behandlungsplan sowie ein Notfallplan aufgestellt und besprochen. Alle erforderlichen Medikamente und Hilfsmittel können durch das SAPV-Team verordnet werden.
Die primäre Patientenversorgung durch den Hausarzt und den evtl. bereits vorhandenen ambulanten Pflegedienst wird dabei nicht ersetzt, sondern bei der Symptomkontrolle unterstützt. Viel Sicherheit erhalten die Palliativpatienten durch die 24-stündige Erreichbarkeit des SAPV-Teams an 7 Tagen in der Woche – im Notfall kann ein Hausbesuch durch die Palliativ-Pflegefachkraft oder den Palliativarzt erfolgen.


Leistungsspektrum:

  •   Palliativpflegerische und -ärztliche Beratung und  Versorgung
  •   Koordination von notwendigen Versorgungsleistungen
  •   Umfassend, individuelles Unterstützungsmanagement
  •   24-stündige Erreichbarkeit an 7 Tagen in der Woche

Zur SAPV

 

Infektiologie

Die Infektiologie ist ein wichtiges Teilgebiet der Inneren Medizin, welches zuletzt an Bedeutung deutlich zugenommen hat. Die Patienten, die sich wegen einer infektiösen Erkrankung in stationäre Behnandlung begeben müssen, werden im Klinikum St. Marien Amberg in der Klinik für Innere Medizin II betreut. Auf unserer Isolationsstation (Station A9) stehen dafür sechs hochmoderne Einzelzimmer mit Schleuse zur Verfügung sowie zwei weitere Einzelzimmer als Reserve. Erkrankungen, die während des stationären Aufenthaltes isolationspflichtig sind und durch uns diagnostiziert und behandelt werden, sind: offene Tuberkulose, bakterielle und virale Gastroenteritis, Hepatitis A und E, Herpes zoster und weitere seltenere Erkrankungen. Auch Patienten mit chronischer Keimbesiedelung wie MRSA, VRE und MRGN können auf der Isolationsstation betreut werden. Für eine umfassende und reibungslose Diagnostik und Therapie pflegen wir eine enge Kooperation mit unserer Klinikhygieneabteilung, mit dem Labor sowie der Abteilung für Mikrobiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Hamid Hossain und dem Antibiotic Stewardship-Team unseres Hauses.