KLINIK FÜR ALLGEMEIN-, VISZERAL- UND THORAXCHIRURGIE

Dickdarm und Mastdarm

  • Radikale Tumorchirurgie unter weiträumiger Mitnahme des Lymphabflussgebiets zur Erzielung einer bestmöglichen Prognose für den Patienten
  • Minimal-invasiv laparoskopische Entfernung von gutartigen Geschwülsten, welche bei der Dickdarmspiegelung nicht abtragbar sind
  • Bei Mastdarmtumoren (Rektumkarzinomen) präoperativer Einsatz der rektalen Endosonographie (kombinierte Mastdarmspiegelung mit Ultraschalluntersuchung) und der Kernspintomographie zur Stadieneinteilung
  • Bei fortgeschrittenen Tumoren Festlegung eines multimodalen Behandlungskonzepts in der interdisziplinären Tumorkonferenz (siehe: Onkologische Chirurgie) mit eventueller Vorbestrahlung oder Nachbestrahlung und Chemotherapie
  • Operation des Rektumkarzinoms (Mastdarmkrebs) mit TME (Totale mesorektale Exzision)
  • Bei nur sehr kurz erhaltbarem Schließmuskelkanal: Schaffung eines neuen Reservoirs des Dickdarms (Colon-J-Pouch oder Transverse Coloplastie) zur Verbesserung der Haltefunktion (Kontinenzleistung und Stuhlfrequenz)
  • Im Frühstadium des tiefsitzenden Mastdarmkrebses und im Falle gutartiger Tumoren (Adenome): Entfernung durch den Schließmuskel hindurch (transanale Abtragung), auch unter Einsatz eines TEM-Instrumentariums (transanal-endoskopische Mikrochirurgie), um je nach Tumorstadium, wann immer möglich, einen dauerhaften künstlichen Darmausgang zu vermeiden