GESUNDHEITSZENTRUM ST. MARIEN

Informationen zur Chemotherapie

Bei vielen Tumorerkrankunge ist die Heilungschance nachweislich deutlich besser, wenn die Strahlenbehandlung mit einer Chemotherapie kombiniert wird.

Dies kann vor allem bei folgenden Erkrankungen
zutreffen:

  • Hirntumoren
  • Kopf-Hals-Tumoren
  • Lungen-Tumoren
  • Speiseröhren-Tumoren
  • Bauchspeicheldrüsentumoren
  • Blasentumoren
  • Tumoren des Enddarms und des Analbereichs
  • Gynäkologische Tumoren 

Die Radiochemotherapie erfolgt entweder mittels Infusionen oder Tabletteneinnahme gleichzeitig zur Bestrahlung. Die Behandlung kann, abhängig vom erforderlichen Therapieschema, ambulant oder stationär durchgeführt werden. Sie wird dann entweder stationär im Klinikum oder ambulant in der Onkologie des Gesundheitszentrums St. Marien erfolgen. Auch eine gleichzeitige ambulante Chemotherapie in Zusammenarbeit mit Ihrem niedergelassenen Onkologen ist möglich. Wichtig ist jedoch immer, dass diese Behandlung in Absprache mit Ihrem Strahlentherapeuten erfolgt. Denn einige Chemotherapeutika können nicht oder nur in eingeschränkter Dosierung gleichzeitig zur Bestrahlung gegeben werden, da sonst extreme Nebenwirkungen auftreten würden. Die zu erwartenden Nebenwirkungen, wie Verschlechterung des Blutbilds oder Übelkeit, werden von uns mit überwacht und therapiert.