GESUNDHEITSZENTRUM ST. MARIEN

Vorbeugung und Früherkennung

Vorbeugung:
Die Hälfte aller Krebserkrankungen könnte wahrscheinlich durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden – Krebsvorbeugung hat also sehr viel mit der Vermeidung von Risikofaktoren zu tun. Nach Schätzungen des renommierten Epidemiologen Sir Richard Doll aus Oxford ist eine falsche Ernährung für 25 bis 50 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. Mit 30 Prozent stellt das Tabakrauchen den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktor dar.

Früherkennung:
Durch Früherkennungs- bzw. Vorsorgeuntersuchungen können Krebserkrankungen in möglichst frühem Stadium entdeckt werden. Je früher dies geschieht, desto besser sind in der Regel die Möglichkeiten der Behandlung und sogar die Aussichten auf eine Heilung. Zwar können nicht alle Arten von Krebserkrankungen früh erkannt werden und die Vorsorge ist auch keine Garantie, nicht an Krebs zu erkranken – doch das Risiko kann  deutlich gesenkt werden.
Effektiv sind Vorsorgeuntersuchungen beim Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Melanom und Prostatakrebs. Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen werden dringend empfohlen und sind teilweise im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten.
Seit Oktober 2002 wird die Koloskopie (Dickdarm-Spiegelung) als Früherkennungsmaßnahme ab dem 56. Lebensjahr angeboten. Nach dem letzten Gesundheitsbericht nehmen aber nur 30 % der Frauen und 15% der Männer Vorsorgemaßnahmen in Anspruch!