MELDUNGEN

17.12.2013
Klinikum St. Marien Amberg ist „Green Hospital“ - Auszeichnung für Nachhaltigkeit
Das Klinikum St. Marien Amberg ist von der Bayerischen Gesundheitsministerin, Melanie Huml, und dem Bayerischen Umweltminister, Dr. Marcel Huber, als einziges oberpfälzer Krankenhaus mit dem Prädikat "Green Hospital Bayern" ausgezeichnet worden. Es ist damit eines von sieben bayerischen "grünen Krankenhäusern".  Die Auszeichnung „Green Hospital Bayern“ wurde erstmals an Krankenhäuser verliehen, die in Sachen Nachhaltigkeit eine besondere Vorbildfunktion haben.

Bereits 2011 hat sich das Klinikum St. Marien einem aufwändigen Test in Sachen „Nachhaltigkeit“ unterzogen: dem Siemens „Green+Check“, einem von Siemens Healthcare erarbeiteten Zertifizierungsprozess. „In diese Nachhaltigkeitsbetrachtung flossen die Aspekte Qualität, Umwelt und Effizienz mit ein. Unser Klinikum erreichte dabei bayernweit das beste Ergebnis und das zweitbeste Ergebnis in Deutschland“, erzählt Dr. Harald Hollnberger, der Leiter der Abteilung Organisationsentwicklung. Der „Green+Check“ zeigte auf, wo die Stärken des Klinikums sind, aber auch, wo Verbesserungspotenziale liegen. Anhand dieser Ergebnisse wurde am Klinikum St. Marien ein Katalog von Maßnahmen entwickelt, der sich nun in den vom „Green Hospital Bayern“ gewürdigten Punkten wiederfindet.

Die „Green Hospital Bayern“-Arbeitsgruppe lobte am Klinikum St. Marien unter anderem die nachhaltige Energieversorgung: Die großflächige Photovoltaikanlage (238 kWp) des Klinikums erzeugt jährlich durchschnittlich 270.000 kWh. Durch sie können rund 160 Tonnen CO2 eingespart werden. Außerdem können durch die Einspeisevergütung die Betriebskosten um etwa 100.000 Euro pro Jahr gesenkt werden. Durch ein Blockheizkraftwerkaggregat in Kombination mit einer sogenannten Absorptionskältemaschine werden am Klinikum weitere 175 Tonnen CO2 jährlich eingespart. „Die Absorptionskältemaschine kann die Wärme, die das Blockheizkraftwerk eigentlich als Abfallprodukt erzeugt, in Kälte umsetzen. Mit dieser Kälte können wir beispielsweise unsere Operationssäle klimatisieren“, erklärt Gerald Weber, der Leiter Technik am Klinikum. Zwei weitere Blockheizkraftwerke wurden erst kürzlich erneuert. Gemeinsam decken die drei Blockheizkraftwerke ca. 50 Prozent des Energiebedarfes des Klinikums, was etwa der Versorgung von 1.000 Einfamilienhäusern entspricht.

„Uns ist die Ökologie sehr wichtig. Wenn wir mit unseren verschiedenen Maßnahmen auch noch ökonomische Vorteile für unser Klinikum erreichen, dann haben wir sehr viel erreicht. Umwelt- und kostenbewusstes Wirtschaften, hilft uns, die hochwertige medizinische Versorgung unserer Patienten in der Region zu erhalten und weiter ausbauen zu können“, erläutert Klinikumsvorstand Manfred Wendl. „Das ökologisch nachhaltige Handeln dankt uns die nächste Generation.“


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