MELDUNGEN

01.04.2021
5.000 Euro für neuen Rehabuggy
Ein neuer Rehabuggy erleichtert ab sofort den Alltag eines 18-jährigen Mädchens, das seit seiner Geburt schwerstbehindert ist. „Bedingt durch eine Spastik kann sie nur über einen eingeschränkten Zeitraum bequem sitzen", so Karin Borchers vom Kinderpalliativteam Ostbayern. „Der bisherige Rehabuggy war nach vielen Jahren intensiven Gebrauchs nur noch eingeschränkt nutzbar."

Und so musste ein neuer Buggy her – abgestimmt auf die Bedürfnisse der 18-Jährigen. Möglich gemacht hat das eine Spende des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder (hfkkk). Dieser unterstützt viele Organisationen, die sich für die Versorgung von schwerstkranken Kindern einsetzen. Jetzt war das Kinderpalliativteam Ostbayern an der Reihe, das eine Spende in Höhe von 5.000 Euro erhalten hat mit deren Hilfe ein neuer Rehabuggy gekauft werden konnte. Übergeben wurde der Buggy von Manuel Kett vom Sanitätshaus Betzlbacher sowie Karin Borchers. „Es ist für uns immer eine Freude, die im Alltag so belasteten Familien mit Hilfe der Spenden unterstützen zu können", so Karin Borchers.


Meldungen

15.04.2021
Krebs macht vor Corona nicht halt!
„Von Januar bis Anfang März 2020 hatten wir eine Steigerung von 25 bis 45 Prozent bei den Vorsorgekoloskopien, dann kam der Einbruch" – das berichtet ein Vorstandsmitglied des Berufsverbandes für niedergelassene Gastroenterologen. Mit dem Einbruch ist der Beginn der ersten Welle der COVID-Pandemie gemeint. „Hier ist die Rate der Darmspiegelungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen bis zu 40 Prozent im Vergleich zu 2019 gesunken. Das ist wirklich problematisch", erläutert PD Dr. Marc Dauer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Klinikum St. Marien Amberg. Es war der Start des ersten Onlinevortrages im Rahmen der Vortragsreihe Ratgeber Gesundheit am Klinikum. „Besonders wenn man bedenkt, dass die Erkrankungsrate dank der Vorsorgeuntersuchungen in den vergangenen 10 Jahren deutlich gesunken ist", so PD Dr. Dauer. Vorsorge rettet also Leben. 13.04.2021
ver.di ruft zu Protestaktionen am Klinikum Amberg auf
Am 12. April fand im Bundestag die Anhörung zum „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung" statt. Darauf machte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bundesweit aufmerksam und nahm die Gesundheitspolitik in die Verantwortung: „Die schnelle Einführung einer neuen Personalbemessungsrichtlinie, die verpflichtend mehr Personal für die Krankenhäuser vorsieht, darf nicht ungenutzt verstreichen", erklärt Marina Mühlbauer von der Gewerkschaft ver.di.