MELDUNGEN

10.11.2020
Pulmonalvenenisolation erfolgreich am Klinikum durchgeführt
Zunehmendes Alter, eine Schilddrüsenüberfunktion, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, ein Klappenfehler oder auch Durchblutungsstörungen des Herzens – alles Faktoren, die das Auftreten von Vorhofflimmern begünstigen können. Diese häufige Herzrhythmusstörung ist unbehandelt durchaus gefährlich, so können lebensbedrohliche Krankheiten wie ein Schlaganfall oder eine Herzpumpschwäche die Folge sein.

„Wichtig ist es daher, mögliche Zeichen von Vorhofflimmern wie Herzstolpern, Atemnot, Erschöpfung, Schwindel oder sogar Ohnmachtsanfälle richtig zu deuten", betont PD Dr. Christoph M. Birner, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum St. Marien Amberg. „Andererseits kann diese Rhythmusstörung auch vollkommen asymptomatisch sein, so dass viele Patienten gar nicht wissen, dass sie in Gefahr sind." Hier helfe es, ab und an den eigenen Puls zu fühlen und auf Unregelmäßigkeiten zu achten, auch sollte beim Hausarzt regelmäßig ein EKG geschrieben werden.

Neben medikamentösen Therapieoptionen existiert auch eine interventionelle Behandlungsmöglichkeit, die sog. Vorhofflimmerablation bzw. Pulmonalvenenisolation. „Hierunter versteht man einen minimalinvasiv über die Leiste durchgeführten Kathetereingriff, bei dem die sog. Lungenvenen an ihren Einmündungen in den linken Herzvorhof als Störherde aufgesucht und elektrisch isoliert werden", erläutert Oberarzt Dr. Steffen Christow, der ein ausgewiesener Spezialist mit langjähriger Erfahrung für diese Therapieform ist.

Dr. Christow, der seit Juli am Klinikum tätig ist, konnte diese Therapieform jetzt zum ersten Mal im Klinikum Amberg erfolgreich durchführen. „Um dies zu ermöglichen, wurden hervorragende Voraussetzungen geschaffen, so verfügen wir über eine technische Ausstattung, die höchsten Ansprüchen genügt", so Dr. Christow.

Die neue Therapiemöglichkeit kommt unseren Patienten zugute, da nun selbst komplexe Herzrhythmusstörungen wohnortnah optimal behandelt werden können.
Das Klinikum Amberg deckt damit nun sämtliche Bereiche der modernen konservativen und interventionellen Kardiologie ab.


Meldungen

24.11.2020
Susanne Hahn ist 2. Vorsitzende des FFGO e.V.
Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Vorbeugen ist besser als heilen – diesem Motto hat sich der Förderverein für Familiengesundheit Oberpfalz (FFGO e.V.) verschrieben. Der FFGO ist ein gemeinnütziger Verein, der Projekte in der Oberpfalz sowohl logistisch als auch finanziell durch Spenden sowie Mitgliedsbeiträge unterstützt. „Unser Ziel sind Projekte, die der Gesundheitsaufklärung und der Vorbeugung dienen. Wir arbeiten hier mit Familienverbänden, Selbsthilfegruppen und Krankenhäusern zusammen wie dem Klinikum St. Marien Amberg", erklärt 1. Vorsitzende Brigitta Schöner. 23.11.2020
Videokonferenz „Geburt und Geburtsvorbereitung“
Aufgrund der Corona-Pandemie können die Informationsabende zu den Themen „Geburt und Geburtsvorbereitung" für werdende Eltern im Klinikum St. Marien Amberg nicht stattfinden.
Das Klinikum möchte werdenden Müttern und Vätern trotzdem die Möglichkeit bieten sich mit ihren Fragen direkt an das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie an das Team der Hebammen zu wenden. „Wir bedauern es sehr, dass unsere Infoabende, die immer sehr gut besucht sind, derzeit nicht stattfinden können. Wir wollen aber trotzdem für die werdenden Eltern da sein." Alternativ werden jetzt Videokonferenzen mit Hilfe von Lifesize angeboten.