MELDUNGEN

14.02.2020
Berufsalltag hautnah und echt
Bereits zum 10. Mal beteiligten sich die Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege an dem 13-tägigen Projekt „Schüler leiten eine Station" am Klinikum St. Marien Amberg. Dienstpläne schreiben, die Patienten auf Station versorgen, sich um deren Angehörigen kümmern und an der Visite teilnehmen, waren unter anderem die Aufgaben der angehenden 47 Gesundheits- und Krankenpflegeschülern und Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen.

 

Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt, damit Schüler und Schülerinnen einen realistischen Eindruck von der Arbeit auf einer Station bekommen und so ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen im Echtbetrieb unter Beweis stellen. Sie können sich dem selbstständigen Arbeiten und der dazu nötigen Entscheidungskompetenz schrittweise annähern und sich mit ihrer bevorstehenden Rolle als „examinierte Pflegekraft" bewusst auseinander setzen.

 

Die Auszubildenden sind alle im dritten Ausbildungsjahr und haben die Verantwortung auf zwei Stationen (A3 – Neurologie; A9 – Innere Medizin) im Klinikum übernommen. Sie leiteten für diese Zeit in Eigenregie, lernten Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu arbeiten. Natürlich stand das reguläre Stationsteam immer im Hintergrund und konnte im Bedarfsfall eingreifen und Hilfestellung geben. Auch für das eigentliche Pflegeteam bedeutete das Projekt eine Umstellung. Plötzlich nur Beobachter zu sein und nicht selbst gleich handeln zu können, ist ungewohnt.

 

Der Dienstplan und ein dazugehöriger Bereichsplan wurde von den „Stationsleitungen" geschrieben. Hier sahen die Schülerinnen, dass es oft nicht ganz so einfach war, alle Wünsche bei den Dienstplänen zu berücksichtigen oder Krankheitsausfälle zu kompensieren.

 

Die Schüler und Schülerinnen sind mit Eifer dabei und erzählten: „Wir kümmern uns in Eigenregie um die Pflege, die Vitalwerte, Infusionen, Verbände usw. Es ist eine tolle Erfahrung und auch ganz schön aufregend, auf sich allein gestellt zu sein. Aber wir erkennen jetzt genau, was wir können und wo wir noch Hilfe brauchen. Für uns die perfekte Vorbereitung aufs Examen und unser künftiges Berufsleben".
Zudem wurde festgestellt, wie wichtig die Kommunikation untereinander ist.

 

Das Projekt wurde im Vorfeld im Unterricht an den Berufsfachschulen vorbereitet. In Form eines Reflexionstages fand eine eingehende Nachbereitung mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch statt, um den Lernerfolg für die Schüler und Schülerinnen festzuhalten.

 

„Schüler leiten ein Station" ein Projekt, das Freude und Erfahrung bringt. Im Nachhinein steht für alle fest: Sie haben definitiv die richtige Berufswahl getroffen.




Meldungen

28.02.2020
„No Hands“ – „Nicht unhöflich, sondern umsichtig“
Das Händeschütteln ist der wichtigste Übertragungsweg für Infektionskrankheiten. Rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen, meldet die WHO. Viren an der Hand machen zwar allein noch nicht krank, trotzdem sind unsere Hände für die Viren wie Transporter in den Körper. Das Risiko wird durch die Tatsache erhöht, dass wir mit unseren Händen häufig unser Gesicht berühren. 27.02.2020
Italienisches Flair zur Mittagspause
Antipasti, Pecorino, eine Nudeltriologie kombiniert mit verschiedenen Soßen und Pesto und am Ende ein Tiramisu. Ein Mittagsmenü original aus Italien, das es jetzt für die Mitarbeiter des Klinikums gab. Zur Verfügung gestellt wurden die Produkte und Zutaten von der Fattoria La Vialla, die für eine Kooperation mit der Integrativen Onkologie des Klinikums gewonnen werden konnte. Das Menü daraus gezaubert hat der Leiter der Klinikgastronomie Peter Fischer mit seinem engagierten Küchenteam.

Veranstaltungen

10.03.2020
Stilltreff
Datum: 10.03.2020
Zeit: 10 Uhr
Ort: Großer Seminarraum, 04. Stock 10.03.2020
Ratgeber Gesundheit
Dienstag, 10. März 2020
18.00 Uhr, Speisesaal
„Neues rund ums Thema Darmkrebs"