MELDUNGEN

12.09.2019
Ein Leben retten. 100 pro Reanimation
Ein plötzlicher Herzstillstand, egal ob zu Hause, beim Sport, am Arbeitsplatz – Situationen, in denen jede Sekunde zählt. Doch die wenigsten trauen sich im Ernstfall wirklich einzugreifen. Häufig ist es die Angst etwas falsch zu machen. Dabei reichen drei einfache lebensrettende Maßnahmen: Prüfen, Rufen, Drücken.

Bedeutet konkret: Prüfen, ob die kollabierte Person atmet. Wenn nicht, sofort über die Telefonnummer 112 Hilfe rufen. Und anschließend fest und mindestens 100mal pro Minute auf den Brustkorb drücken bis der Rettungsdienst eintrifft. Allein durch diese einfachen Maßnahmen könnten jedes Jahr 5.000 Menschen in Deutschland gerettet werden.

Doch was hält die Menschen ab? Das mangelnde Selbstvertrauen? Genau dazu haben der Bundesverband Deutscher Anästhesisten e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. die „Woche der Wiederbelebung" ins Leben gerufen. Es ist eine bundesweite Aktionswoche vom 16.-22. September 2019 unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 pro Reanimation." Mit verschiedenen Aktionen sollen alle Bürgerinnen und Bürger aufgeklärt und motiviert werden, im Ernstfall zu helfen.

Auch das Klinikum St. Marien Amberg beteiligt sich an der Woche der Wiederbelebung. Mit internen Schulungen und mit Aktionen an Schulen soll für das Thema Reanimation sensibilisiert werden.

Das Hauptevent des Klinikums findet am Freitag, den 20. September 2019, um 16 Uhr auf dem Amberger Marktplatz statt, wo wir u.a. zum Mitmachen anregen wollen. Das ist aber noch lange nicht alles. Zu viel wollen wir allerdings nicht verraten, nur so viel: Vorbeikommen lohnt sich - Überraschungseffekt garantiert. Auf jeden Fall wird es ein echtes Erlebnis geben!


Meldungen

05.06.2020
Klinikum möchte am Welthirntumortag Zeichen setzen
Die Diagnose Gehirntumor ist ein absoluter Schock. Zu diesem Zeitpunkt ist es besonders wichtig, sich als Arzt Zeit zu nehmen für den Patienten, weiß PD Dr. Hischam Bassiouni. Er ist Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum St. Marien Amberg und in den Kliniken Nordoberpfalz AG. „Alles was man versteht, ist schon weniger bedrohlich" - dementsprechend setzen er und sein Team auf offene, aber empathische Worte. Ehrlichkeit und der Versuch die Angst zu nehmen, ist die Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient. „Die Resonanz von Patienten zeigt uns, das gelingt uns gut", so PD Dr. Bassiouni. „Zeige ich Betroffenen die Bilder und erkläre ihnen wie der Tumor entfernt werden kann, wird das Ganze für sie greifbarer." Am Ende ist zur Behandlung in den meisten Fällen eine Operation notwendig. 04.06.2020
Interessengemeinschaft Onkomützen unterstützt Patienten des Klinkikum St. Marien Amberg
Gebt dem Krebs eins auf die Mütze! – Der Leitsatz der Interessengemeinschaft Onkomützen. Ein Satz, der auf den ersten Blick etwas befremdlich wirken mag, aber für viele Patienten, die an Krebs erkrankt sind, besondere Bedeutung hat. Der Verlust der Haare gehört zur häufigsten Nebenwirkung einer Chemotherapie. Vielen Betroffenen macht das sehr zu schaffen. Die Interessengemeinschaft Onkomützen setzt hier an.

Veranstaltungen

09.06.2020
Stilltreff
Datum: 09.06.2020
Zeit: 10 Uhr
Ort: Großer Seminarraum, 04. Stock 23.06.2020
Stilltreff
Datum: 23.06.2020
Zeit: 10 Uhr
Ort: Großer Seminarraum, 04. Stock