MELDUNGEN

24.08.2018
Mit der Goldnetz-Methode therapieren - Starke Blutungen schonend behandeln
Bei der Behandlung von zu starken Monatsblutungen blieb früher oftmals nichts anderes übrig, als die Gebärmutter zu entfernen. Inzwischen gibt es glücklicherweise Alternativen, die schonender sind und den Erhalt der Gebärmutter gewährleisten. Eine dieser Therapien ist die Goldnetz Therapie. Diese elegante und sehr sichere Methode wird jetzt in den Frauenkliniken des Klinikums St. Marien Amberg und der Kliniken Nordoberpfalz AG in Weiden angeboten.

Regelblutungen mit einer Dauer von sieben Tagen oder mehr, bei denen der Blutverlust doppelt so hoch ist wie bei normalen Blutungen, wird in der Medizin als Menorraghie bezeichnet. Die Folgen einer solchen Periode sind Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Die Betroffenen, immerhin ca. 20% aller Frauen zwischen 30 und 49 Jahren, fühlen sich in ihrer Mobilität und Lebensqualität stark beeinträchtigt. Ursache für die starken Blutungen können organische Veränderungen im Bereich der Gebärmutter oder hormonelle Störungen sein.

Unnötig oft wird Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch eine Entfernung der Gebärmutter empfohlen. Eine modernere und weitaus schonendere Möglichkeit zur Behandlung dieser starken Monatsblutungen, ist eine Verödung der blutungsverursachenden Gebärmutterschleimhaut, die auch während der Regelblutung möglich ist.  Und das ohne einen einzigen Schnitt. Der Vorgang der Verödung erfolgt durch die sogenannte Goldnetz-Elektrode und dauert nur 90 Sekunden. Die gesamte Durchführung benötigt mit Vorbereitungszeit etwa 15 Minuten. Ein dünner Katheter wir durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle eingeführt. In dieser entfaltet sich dann das Goldnetz, welches ich sowohl in der Länge, als auch in der Breite individuell anpasst. Durch die Goldnetzelektrode wird dann 90 Sekunden hochfrequente Energie geleitet. Nach diesem Schritt ist die Gebärmutterschleimhaut verödet und das Goldnetz wird wieder zurückgezogen und sicher aus der Gebärmutter entfernt.

Innerhalb weniger Tage sind die Frauen wieder völlig genesen, und die starken Regelblutungen sollten der Vergangenheit angehören.  




Meldungen

11.08.2022
Gemeinsame Krebsversorgungs- und Forschungs-Allianz „CCC WERA“ in Bayern ist nun „Onkologisches Spitzenzentrum“
Deutsche Krebshilfe fördert Netzwerk der vier Universitätskliniken Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg mit 6,2 Millionen Euro


Die Deutsche Krebshilfe hat jetzt erstmals die gemeinsame Allianz der Comprehensive Cancer Center („CCC") der Universitätskliniken in Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg als „Onkologisches Spitzenzentrum" der Krebshilfe ausgezeichnet.

31.03.2022
Unterstützung der Ukraine schon seit jeher
Für Peter Bublitz, Diakon und Seelsorger des Klinikums war es gleich nach Kriegsausbruch in der Ukraine klar, er möchte helfen. Schon seit vielen Jahren sammelt er in der Weihnachtszeit kleine Päckchen für die Kinder der Ukraine, damit auch für sie ein klein wenig Weihnachtszauber zu spüren ist. Peter Bublitz nahm Kontakt zu früheren Studierenden auf, die mittlerweile als Priester in der Ukraine arbeiten. „Seit Jahren habe ich Kontakt zu Pfarrer Myroslav Rusyn, dem Direktor der Caritas Uzhgorod in der West-Ukraine", so Peter Bublitz.