06.04.2018
Fake News beim Prostatakrebs: Was ist von Cyberknife, Roboter und Co. zu halten?
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Jedes Jahr erkranken rund 60.000 Männer neu, Tendenz steigend. Die steigenden Zahlen lassen sich vor allem dadurch erklären, dass die Früherkennung immer besser wird, wodurch mehr Karzinome auch schon in sehr frühen Stadien entdeckt werden. Die verschiedenen Therapiemöglichkeiten von Prostatakrebs stehen beim nächsten „Ratgeber Gesundheit“ am Klinikum St. Marien Amberg im Mittelpunkt.

Denn: Bei der Behandlung von Prostatakrebs hat sich in den letzten 15 Jahren viel getan. Aber: Welchen Stellenwert haben neben der hochmodernen, zielgenauen, bildgeführten Strahlentherapie mithilfe des Linearbeschleunigers andere Verfahren wie die Brachytherapie, das sogenannte Cyberknife, Protonen oder alternative Verfahren wie hochfokussierter Ultraschall (HIFU) und Kryotherapie? Was ist von neuen operativen Verfahren oder dem OP-Roboter (Da-Vinci) zu halten?  Gerade weil es so viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt und Vieles darüber beispielsweise im Internet kursiert, können Laien die Wertigkeit der einzelnen Methoden nicht immer richtig einschätzen.

Hilfestellung geben hier Dr. Ralf Weiser, Chefarzt der Klinik für Urologie, und Dr. Matthias Hipp, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie. Sie erklären, welche Standard- und welche Alternativtherapien es gibt und wie ausgereift diese sind. Die Veranstaltung soll auch dazu genutzt werden, in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe PROCAS Regensburg/Oberpfalz eine Selbsthilfegruppe für die Region Amberg zu gründen. Dazu wird Alfons Swaczyna, der 1. Vorsitzende von PROCAS Regensburg/Oberpfalz, die bereits seit 20 Jahren bestehende Selbsthilfegruppe in Regensburg vorstellen und über die Wichtigkeit einer solchen Gruppe gerade auch für betroffene Männer informieren. Näheres zu PROCAS finden Interessierte unter www.prostatakrebs-shg-rbg-opf.de.

Der Vortrag der beiden Chefärzte zum Thema „Fake News beim Prostatakrebs! Was ist u.a. von Cyberknife, Roboter und Protonen zu halten?“ beginnt am Dienstag, den 10. April 2018, um 18:00 Uhr im Speisesaal des Klinikums St. Marien Amberg. Der Eintritt ist frei. Anschließend stehen die beiden Chefärzte und Alfons Swaczyna noch für individuelle Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.



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