08.06.2017
Metastasen-Chirurgie - Thema beim nächsten "Ratgeber Gesundheit"

Beim nächsten „Ratgeber Gesundheit“ am Klinikum St. Marien Amberg informiert der Leitende Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Dr. Georg Brugger, über die „Metastasen-Chirurgie in Lunge und Leber“. Als „Metastasen“ werden Tochtertumore bezeichnet, die sich ausgehend von einem bösartigen Haupttumor in anderen Organen ausbreiten. Dabei lösen sich aus dem Haupttumor Krebszellen, die über die Blut- oder Lymphbahn an andere Körperstellen gelangen und sich vermehren.

Grundsätzlich kann jedes Organ von Metastasen betroffen sein. Allerdings gibt es je nach Haupttumor typische Verteilungsmuster: Bei Lungenkrebs bilden sich oft Metastasen in Gehirn, Nebenniere und Knochen. Bei Darmkrebs entstehen diese in dreiviertel der Fälle in der Leber, die Lunge ist mit etwa 15 Prozent das Organ, das am zweithäufigsten betroffen ist. Lunge und Leber sind häufig von Metastasen betroffen, weil sie als Filterorgan fungieren und sich die Tumorzellen dort deshalb leicht festsetzen.

Wenn es um die Tumorbehandlung geht, planen alle nötigen Experten gemeinsam individuell für jeden Patienten die bestmöglich Therapie – je nach Stadium und Art der Erkrankung. So können die Heilungschancen für die betroffenen Patienten wesentlich verbessert werden. Metastasen in Lunge und Leber lassen sich sehr oft gut mithilfe einer Operation entfernen. Ziel der chirurgischen Tumorbehandlung ist die komplette Entfernung des Tumors.

Alles Wissenswerte rund um die Metastasen-Chirurgie in Lunge und Leber erklärt Dr. Brugger  beim „Ratgeber Gesundheit“ am Dienstag, den 13. Juni 2017. Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr im Speisesaal des Klinikums. Für weitere individuelle Fragen zum Thema steht Dr. Schief natürlich im Anschluss zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht nötig.

 




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12.12.2017
Stilltreff
12.12.2017
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Großer Seminarraum,
4. Stock 12.12.2017
Ratgeber Gesundheit
Dienstag, 12. Dezember 2017
18.00 Uhr, Speisesaal
„Möglichkeiten und Grenzen der Schlüsselloch-Chirurgie bei Frauen“