30.04.2018
Gleich dreimal Grund zum Feiern: Chefarztwechsel in Anästhesie und Frauenklinik
Am 1. November dieses Jahres wären es 17 Jahre geworden, die Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Funk bereits am Klinikum arbeitet. Das 17. Jahr als Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin hat er nicht mehr ganz vollendet, denn jetzt ist er offiziell im großen Rathaussaal des Amberger Rathauses in den Ruhestand verabschiedet worden.

Seit 1980 arbeitete Dr. Funk in der Medizin – anfangs war er in der Grundlagenforschung tätig. Anschließend hat er sich für die Anästhesie entschieden: „Ich wollte in die Klinik – absichtlich weg von der Universität an ein großes städtisches Haus, um praktische Erfahrung zu sammeln.“ Das tat er fünf Jahre lang in München-Schwabing, bevor er 1991 an die Uni Regensburg ging. Am 1. November 2001 übernahm Dr. Funk schließlich als Chefarzt die Klinik für Anästhesiologie am Amberger Klinikum von seinem Vorgänger, Dr. Rudolf Bialek. Auch in der Flugrettung war Dr. Funk aktiv: Seit 1994 flog er Einsätze – zunächst mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“, seit April 2011 mit dem „Christoph 80“ aus Weiden. 2016 verabschiedete er sich aus der Hubschrauberrettung – und jetzt aus dem Dienst im Amberger Klinikum. „Solche Abschiede fallen schwer, aber wenn man etwas aufgibt, kommt auch wieder etwas anderes.“ Und tatsächlich: Die Zeit nach dem Klinikum ist teilweise bereits verplant: „Ich bin schon in das Team von ‚Ärzte ohne Grenzen‘ aufgenommen worden. Ab August werde ich wahrscheinlich in den ersten Einsatz gehen. Ich möchte das in den nächsten Jahren drei oder sechs Monate im Jahr machen.“

Nachfolger von Dr. Funk wird PD Dr. Andreas Redel. Der gebürtige Münchner studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Humanmedizin. Seine Approbation erhielt er im November 2004, 2005 folgte die Promotion, 2013 die Habilitation. Im April 2011 nahm er eine Notarzttätigkeit am 24-h-Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber „Christoph Regensburg“ der DRF-Luftrettung auf. Seit Oktober 2011 arbeitete Dr. Redel in der Klinik für Anästhesiologie der Universität Regensburg, zuletzt als Oberarzt und Leiter der anästhesiologischen Intensivstation. „Wir freuen uns, dass wir Sie von unserem Haus überzeugen konnten und wünschen Ihnen einen guten Start. Wir begrüßen Sie herzlich im Team des Klinikums“, so Klinikumsvorstand Manfred Wendl bei der offiziellen Feier im Rathaus.

Neben Dr. Redel galt es noch einen „Neuzugang“ zu feiern: Den neuen Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum, Dr. Thomas Papathemelis, der bisher als Leitender Oberarzt schon Stellvertreter von Prof. Dr. Anton Scharl war. Weil Prof. Dr. Scharl die Aufgabe als Direktor der Frauenkliniken Amberg-Tirschenreuth-Weiden übernommen hat, leitet Dr. Papathemelis seit Januar dieses Jahres die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Amberg.

Dr. Papathemelis war bis 2015 Leitender operativer Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik Aachen und ist danach als Vertreter von Prof. Dr. Scharl an die Frauenklinik in Amberg gewechselt. In dieser Funktion hat er sich hervorragend bewährt. Dass Dr. Papathemelis nun die Position als Chefarzt besetzen würde, war deshalb naheliegend. „Er ist Frauenarzt mit den Schwerpunkten Perinatologie und Geburtshilfe und gynäkologische Onkologie und ein anerkannter Spezialist für onkologische und minimal-invasive Operationen“, so Manfred Wendl. „Wir freuen uns, dass er die Aufgabe als Chefarzt in Amberg übernommen hat.“


Meldungen

21.09.2018
„Goldiges“ Jubiläumsbaby: Aurelia ist die 1000. Entbindung
Aurelia heißt sie – die kleine Madame, die jetzt bei der 1.000 Entbindung am Klinikum St. Marien Amberg auf die Welt gekommen ist. Den Namen hat die Mama ausgesucht, und der ist beim Nachwuchs von Familie Gottschalk aus Amberg auch Programm: Aurelia bedeutet nämlich „die Goldene“. Und ganz goldig kuschelt sich die Kleine auch bei ihrer Mama in den Arm. „Sie ist schon seit der Geburt so entspannt“, freut sich Mama Julia. 14.09.2018
Ausstellung im Klinikum: Doris Keilberth zeigt „Zartes in Pastellkreide“
„Zartes in Pastellkreide“. Unter diesem Titel stellt Doris Keilberth einige ihrer Werke im Klinikum aus. Zur Vernissage am Montag, den 24. September 2018, sind um 19:00 Uhr alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Bilder sind bis Ende November im Klinikum zu sehen. Mit der Ausstellung möchte Doris Keilberth andere Patienten, die auch an Krebs erkrankt sind, unterstützen. Deshalb spendet die Hobbymalerin den Erlös an die „Integrative Onkologie“ am Klinikum.

Veranstaltungen

25.09.2018
Stilltreff
Datum: 25.09.2018
Zeit: 10 Uhr - 12 Uhr
Ort: Großer Seminarraum, 04. Stock 25.09.2018
Elterninformationsabend Geburt
Datum: 25.09.2018
Zeit: 19 Uhr
Ort: Speisesaal des Klinikums

Der Informationsabend ist kostenlos